Existenz

      Arbeitskraft Absicherung für jeden Bedarf

      Gastbeitrag Hubertus Harenberg | Mit einem privaten Erwerbsminderungsschutz werden Zielgruppen angesprochen, die bei der Arbeitskraftabsicherung bisher oft außen vor sind

      Gesundheit (42 %) und Selbstbestimmung (35 %) – das ist den Menschen in Deutschland laut einer im Januar von YouGov und Swiss Life durchgeführten Studie (Pressemitteilung Swiss Life Select: „Die Lebensträume der Menschen in Deutschland“, 21.03.2022) am wichtigsten. Büßt man seine Gesundheit ein und erleidet zum Beispiel eine schwere Krankheit, kann das bis zur Erwerbsunfähigkeit (EU) führen. Hat man dann in diesem Fall nicht entsprechend finanziell vorgesorgt, ist ein selbstbestimmtes Leben oftmals auch nicht mehr möglich.

      Dass die gesetzlichen Leistungen zur Arbeitskraftabsicherung nicht ausreichen, ist den meisten Beschäftigten im Land bekannt:

      MetallRente – Umfrage zur Arbeitskraftabsicherung 2020 (Befragt wurden 2.001 Menschen im Alter von 14 – 65 Jahren)

      Mangelnder Versicherungsschutz

      Die Mehrheit aller Erwerbstätigen hat keinen ausreichenden Versicherungsschutz, um eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit abzufangen

      Trotz dieses Bewusstseins stagnieren die Zahlen der privaten Arbeitskraftabsicherung seit Jahren und zwei Drittel aller Erwerbstätigen haben keinen ausreichenden zusätzlichen Versicherungsschutz.

      Vorherrschend am Markt der Arbeitskraftabsicherung ist das Angebot an Berufsunfähigkeitsversicherungen, doch sind diese längst nicht für alle Zielgruppen geeignet. Gerade Menschen mit niedrigem Einkommen oder in körperlich tätigen Berufen haben oft nicht den finanziellen Spielraum für den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung in angemessener Höhe.

      Die immer stärker in den Markt drängende Grundfähigkeitsabsicherung kann zwar als wertvolle Alternative für diese Zielgruppen betrachtet werden, die Problematik in Sachen Bezahlbarkeit bei niedrigem Einkommen kann aber auch sie nicht komplett lösen.

      Obwohl der Erwerbsminderungsschutz eine wichtige Maßnahme zur Einkommensabsicherung darstellt, ist das Angebot am Markt nicht so breit gefächert wie bei der Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherung.

      Dabei ist gerade ein zusätzlicher, privater Erwerbsminderungsschutz für eine Vielzahl der Beschäftigten mit starker, körperlicher Tätigkeit ein wichtiger Baustein zur Absicherung der Arbeitskraft. Mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung können zudem auch Beschäftigte mit geringerem Einkommen ihre Arbeitskraft wirkungsvoll absichern. Und zwar dann, wenn der private Erwerbsminderungsschutz möglichst 1:1 auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente (EMI) aufsetzt und so über beide Bausteine gemeinsam eine ausreichende Gesamtversorgung bei Erwerbsminderung erzeugt wird.

      Damit hilft die private EU-Absicherung den gewohnten Lebensstandard zu halten – und das mit deutlich geringerem finanziellem Aufwand.

      Häufige Ursachen für Erwerbsminderung

      Statistik der Deutschen Rentenversicherung, Rentenzugänge 2020

      Gesetzliche Erwerbsminderungsrente

      Auf den zweiten Blick besser als die öffentliche Wahrnehmung

      Dass rund 40 % der Anträge auf Erwerbsminderungsrente bei der Deutsche Rentenversicherung (DRV) im ersten Schritt abgelehnt werden, ist in den statistischen Veröffentlichungen der DRV nachzulesen. Damit ist für viele Erwerbstätige, aber auch für viele Berater:innen bereits fest in Gedanken zementiert „die Gesetzliche zahlt nicht“.

      Schaut man allerdings genauer in die Ablehnungsgründe, wird deutlich, dass oft die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind oder Anträge unvollständig eingereicht werden. Im Gegensatz zur privaten Versicherungswirtschaft erfolgt dann häufig keine Nachbearbeitung, sondern gleich eine Ablehnung des Antrags. Abhilfe könnte eine Serviceunterstützung bei der Beantragung schaffen, die gleichzeitig zu einer besseren Leistungsquote und damit für eine höhere Akzeptanz sorgen kann.

      Hubertus Harenberg Swiss Life

      Die Zahlung einer sogenannten Arbeitsmarktrente ist essenziell.

      Hubertus Harenberg | Leiter Firmenkunden- und Konsortialgeschäft bei Swiss Life

      Privater Erwerbsminderungsschutz voll anpassbar

      Mithilfe einer privaten Erwerbsminderungsrente lassen sich zusätzliche Faktoren und wechselnde Lebenssituationen absichern

      Erwerbsbiografien und auch das Leben verlaufen nicht immer geradlinig oder planbar. Wichtig ist dann bei der Absicherung der Arbeitskraft, dass der Versicherungsschutz an die aktuellen Lebenssituationen angepasst werden kann. Unabdingbar sind daher Möglichkeiten zur Nachversicherung, also zur Erhöhung der versicherten Rente nach unterschiedlichsten Anlässen, wie z.B. bei Heirat, Geburt eines Kindes, Hausbau, Gehaltserhöhung, um nur einige zu nennen. Selbstverständlich ohne erneute Gesundheitsprüfung.

      Überbrückungsmöglichkeiten für die heute fast schon gängigen Unterbrechungen des Erwerbslebens, wie Sabbaticals, Elternzeit oder Weiterbildungsmaßnahmen in Vollzeit helfen, den Versicherungsschutz in finanziell herausfordernden Zeiten ebenfalls aufrecht zu erhalten. Das Ganze ohne weitere zusätzliche Kosten.

      Damit die oben beschriebene Gesamtversorgung optimal erreicht werden, ist die Zahlung der „sog. „Arbeitsmarktrente“ essenziell. Das bedeutet, dass im privaten EU-Schutz bei teilweiser Erwerbsminderung die volle Rente auch dann gezahlt wird, wenn nachweislich keine Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt („verschlossener Arbeitsmarkt“) erfolgen kann.

      Über Hubertus Harenberg & SwissLife

      Arbeitskraftabsicherung für jeden Bedarf

      Hubertus Harenberg ist Leiter des Firmenkunden- und Konsortialgeschäfts bei Swiss Life und Geschäftsführer der SLPM - Schweizer Leben Pensionsmanagement GmbH.

      Neben dem bAV-Geschäft verantwortet er in seinem Bereich die Branchenversorgungen zur Arbeitskraftabsicherung.

      Für jede Zielgruppe die passende Lösung

      Mit den Absicherungslösungen von MetallRente

      Am Angebot des Versorgungswerks MetallRente zur Arbeitskraftabsicherung lässt sich deutlich erkennen, dass nur die komplette Palette an Möglichkeiten zu einer individuellen und zielgruppengerechten Existenzabsicherung führen kann, um so jeden Beschäftigten finanziell abzusichern.

      Die Erwerbsminderungsversicherung von MetallRente kann in zwei Varianten abgeschlossen werden: Mit der Variante „Basis“ kann eine ergänzende Grundabsicherung in Höhe von 300 Euro mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung gewählt werden, mit der Variante „Flex“ kann eine individuelle Absicherung bis zu 5.500 Euro monatlicher EU-Rente vereinbart werden.

      Ganz wichtig: neben umfangreichen Nachversicherungsgarantien und Überbrückungsmöglichkeiten bei Zahlungsschwierigkeiten, Kurzarbeit u.ä., zahlt der private MetallErwerbsminderungsschutz auch die sog. „Arbeitsmarktrente“, d.h. wenn aufgrund verschlossenem Arbeitsmarkt der Anspruch auf die volle EU-Rente besteht.

      Das finanz- und leistungsstarke Versichererkonsortium MetallRente.AKS, bestehend aus Swiss Life, Allianz, R+V, Versicherungskammer Bayern und ERGO, unter der Federführung von Swiss Life sorgt für Stabilität und Sicherheit und damit für zukunftsfähige Angebote.

      Mehr Informationen findest Du bei Swiss Life.

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